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Justin Hughes lehrt Immaterialgüterrecht (Intellectual Property Law), internationales Handelsrecht und Internetrecht an der Benjamin N. Cardozo School of Law, wo er jeweils in den Jahren 2000, 2006, 2009 und 2010 von den Studierenden zum besten Professor gewählt wurde.


Von 2004 bis einschließlich 2008 war er Direktor des Intellectual Property Programms der Universität. Er ist Gründer und Fachbereichsleiter der "Indie Film Clinic" der Hochschule: die erste Einrichtung ihrer Art, um unabhängigen Filmemachern kostenlose Rechtsberatung zu gewähren.


Seit November 2009 fungiert Justin Hughes als leitender Berater für den Unterstaatssekretär des Handelsministeriums für Immaterialgüterrecht (Undersecretary of Commerce for Intellectual Property Law). In dieser Eigenschaft leitet er regelmäßig die US Delegationen zu der World Intellectual Property Organization (WIPO).


Bereits vor Beginn der Lehrtätigkeit an der Hochschule war Professor Hughes im Bereich Intellectual Property Law beratend im Hinblick auf die politische Ausrichtung für die Clinton Administration tätig. Zudem praktizierte er Recht in Paris und Los Angeles. Als Henry Luce Stipendiat bearbeitete er Rechtsangelegenheiten für den Lord President des malaysischen obersten Gerichtshofes.


In den 90er Jahren engagierte er sich ehrenamtlich für Demokratisierungsprojekte in Lateinamerika, Westafrika und auf dem Balkan. Im Zuge dieser Tätigkeit agierte er als stellvertretender Produzent der erstmals (in Folge des Dayton Friedensabkommens) durchgeführten TV Präsidentschaftsdebatten vor den Präsidentschaftswahlen in Bosnien (1998).


Von 2005 bis 2009 war er Vorsitzender der Technicolor/Thomson Stiftung für Film- und Fernsehgeschichte mit Hauptsitz in Paris.


Professor Hughes ist Autor zahlreicher Publikationen in den Bereichen Immaterialgüterrecht, Internetrecht, internationale Schiedsgerichtsbarkeit und Linguistik. Er absolvierte seine Ausbildung in Oberlin und Harvard.